Resultate zu den Bezirkswahlen

Resultate: Erneuerungswahlen der Bezirksbehörden 18. Mai 2014



grün = gewählt (mit absolutem Mehr)

Bezirksammann (Amtsdauer 2 Jahre)

  • Fuchs Michael, SP und Unabhängige (3022 Stimmen / absolutes Mehr 2373)
  • Looser Emil, CVP (1067 Stimmen)
  • Donauer Armin, FDP (621 Stimmen)
  • Vereinzelte, (34 Stimmen)

Statthalter (Amtsdauer 2 Jahre)

  • Tresch Armin, CVP (3393 Stimmen / absolutes Mehr 2307)
  • Meyer Armin, SVP (1165 Stimmen)
  • Vereinzelte, (55 Stimmen)

Säckelmeister (Amtsdauer 2 Jahre)

  • Fischli Hansheini, FDP (4262 Stimmen / absolutes Mehr 2148)
  • Vereinzelte, 33 Stimmen)

Bezirksräte (Amtsdauer 4 Jahre)

  • Heinzer Josef, CVP (3202 Stimmen / absolutes Mehr 2078)
  • Gnos Emil, CVP (2456 Stimmen / absolutes Mehr 2078)
  • Eiholzer Christian, SVP, (1387 Stimmen)
  • Looser Jörg, FDP, (1173 Stimmen)
  • Vereinzelte, (92 Stimmen)

Rechnungsprüfer (Amtsdauer 2 Jahre)

  • Riesen Beat, parteilos (4728 Stimmen / absolutes Mehr 2262)
  • Bünter Prisca, SP und Unabhängige (4612 Stimmen / absolutes Mehr 2262)
  • Christen Pia, FDP (4571 Stimmen / absolutes Mehr 2262)
  • Thurnherr Othmar, FDP (4545 Stimmen / absolutes Mehr 2262)
  • Koch Stefan, CVP (3840 Stimmen / absolutes Mehr 2262)
  • Baggenstos Thomas, SVP (2627 Stimmen / absolutes Mehr 2262)
  • Kennel Hanspeter, (2178 Stimmen)
  • Vereinzelte (99 Stimmen)

Bezirksrichter (Amtsdauer 4 Jahre – Rest bis 2016)

  • Gwerder Edgar, FDP (4727 Stimmen / absolutes Mehr 2369)
  • Vereinzelte (9 Stimmen)

Ersatzrichter (Amtsdauer 4 Jahre – Rest bis 2016)

  • Gremaud Annemarie, FDP (4562 Stimmen / absolutes Mehr 2290)
  • Vereinzelte (16 Stimmen)

 

Südumfahrung PLUS deutlich angenommen

Die Pluralinitiative «Südumfahrung PLUS»; Abschnitt 2 von Urs Baumberger, Hans Brandenberg, Felix Höhn, Lenz Lothenbach, Hans Lüthold und Bruno Werder wurde mit 3377 JA Stimmen zu 1180 Nein Stimmen deutlich angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 58%.

„Südumfahrung PLUS“

Ja Nein Leer Ungültig
 Stimmen 3377 1180 115 3

 



Die Resultate der anderen eidgenössischen Volks-Abstimmungen lauten wie folgt:

„Gegen Masseneinwanderung“

Ja Nein Leer Ungültig
 Stimmen 2843 2260 38 0

Stimmbeteiligung: 62.67%

 

„Für den öffentlichen Verkehr“

Ja Nein Leer Ungültig
 Stimmen 2982 2083 51 0

Stimmbeteiligung: 62.37%

 

„Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“

Ja Nein Leer Ungültig
 Stimmen 1997 3091 38 0

Stimmbeteiligung: 62.49%

 

Anzahl Stimmberechtigte im Bezirk Küssnacht am 9. Februar 2014: 8203
Quelle: kuessnacht.ch

Dieses Wochenende:
Eidg. Volksabstimmung

Masseneinwanderung, Abreibungsfinanzierung und Ausbau der Bahn: Auf eidgenössischer Ebene kommen nächstes Wochenende (9. Februar) gleich drei umstrittene Vorlagen zur Abstimmung.

In Merlischachen können die Stimmzettel bis spätestens Sonntags 11 Uhr in die Wahl Urne beim Schulhaus (vis-a-vis Brunnen) hineingeworfen werden.

abstimmungs-wochenende

 

Beschwerde gegen Gesamtzonenplan gutgeheissen

Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz hat die Beschwerde gegen den Gesamtzonenplan gutgeheissen. Das heisst das Volk kann am 24. November nicht  zu den einzelnen Geschäften abstimmen, obwohl die Abstimmungsunterlagen bereits versendet wurden.

Der Bezirk Küssnacht verpasst nun die Chance über einzelne Geschäfte nochmals demokratisch abstimmen zu können. Statt wie am 9. Juni nur über eine Vorlage abzustimmen, hätten die Stimmberechtigten am 24. November 2013 die Möglichkeit erhalten, ihre Meinung zur zukünftigen Siedlungsentwicklung mit gleichem Inhalt, aber differenziert zum Ausdruck bringen zu können:

  • Gesamtzonenplanrevision: Änderung des Zonenplans, des Erschliessungsplans, des Baureglements und des Erschliessungsreglements
  • Umzonung „Distillerie Räber, Merlischachen“
  • Einzonung „Talweg, Küssnacht“
  • Einzonung „Vorderer Bürgenstock, Küssnacht“
  • Einzonung „Räbmatt, Merlischachen“

Damit wurden auch weitere Projekte zur Förderung vom preisgünstigen Wohnraum für Familien im Bezirk sowie die Chance um die Dorfkerne zu verdichten vom Verwaltungsgericht bzw. den Beschwerdeführern (vor allem der SP) vorzeitig beerdigt.

Abgelehnter Zonenplan kommt erneut vors Volk

Der Bezirksrat Küssnacht hält an seiner Absicht fest, den im Juni abgelehnten Zonenplan in aufgetrennter Form im November 2013 nochmals zur Abstimmung vorzulegen. Er ist überzeugt, dass dieses Vorgehen im Interesse vom ganzen Bezirk Küssnacht ist.

zonenplan-revision-merlischachen2013

Der Bezirksrat hat sich am Mittwoch nach ausführlicher Beratung zu diesem Vorgehen entschieden und die entsprechende Botschaft für die ausserordentliche Bezirksgemeinde vom 23. September 2013 verabschiedet. Statt wie am 9. Juni nur über eine Vorlage abzustimmen, sollen die Stimmberechtigten am 24. November 2013 die Möglichkeit erhalten, ihre Meinung zur zukünftigen Siedlungsentwicklung mit gleichem Inhalt, aber differenziert zum Ausdruck zu bringen. Es sind folgende fünf Einzelgeschäfte vorgesehen:

  • Gesamtzonenplanrevision: Änderung des Zonenplans, des Erschliessungsplans, des Baureglements und des Erschliessungsreglements
  • Umzonung „Distillerie Räber, Merlischachen“
  • Einzonung „Talweg, Küssnacht“
  • Einzonung „Vorderer Bürgenstock, Küssnacht“
  • Einzonung „Räbmatt, Merlischachen“.

Weitere Informationen und Details: http://www.kuessnacht.ch/de/portrait/aktuelles/aktuellesinformationen/?action=showinfo&info_id=218008

Abstimmung: Zonenplanrevision wurde abgelehnt

Das Küssnachter Stimmvolk sagt NEIN zum Erlass des Gesamtzonenplans im Bezirk Küssnacht.

Der Erlass des Gesamtzonenplans mit Änderung des Zonenplans, des Erschliessungsplans, des Baureglements und des Erschliessungsreglements für den gesamten Bezirk Küssnacht wurde mit 2100 NEIN-Stimmen (53.52%) zu 1768 JA-Stimmen (45.06%) und 56 Leerstimmen bei einer Stimmbeteiligung von 48.84% abgelehnt.

 

JA oder NEIN zur Zonenplanrevision Küssnacht am Rigi?

Die kommende Abstimmung vom 9. Juni zur Zonenplanrevision im Bezirk Küssnacht wird stark diskutiert und mit viel Polemik vor allem in Merlischachen geführt. Hier die Fakten:

zoneplanMerlischachen2013

Die neuen Gebiete umfassen in Merlischachen nur die Gebiete (1) Räbmatt  und (8) Distillerie Räber. Alle anderen Gebiete sind bereits in der Bauzone und werden “verdichtet”. Das Gebiet “Burg” (A) ist nicht in dieser Zonenplanrevision vorgesehen.

 

Gebiet Räbmatt (Merlischachen)
Das Gebiet der Räbmatt Merlischachen soll von Landwirtschaftszone (LWZ) hauptsächlich in W2B (Wohnzone mit mittlerer Ausnützung) umgezont werden. Dieses Gebiet befindet sich oberhalb der Bahnlinie und wäre der Anfang für die Besiedelung oberhalb der symbolischen Dorfgrenze. Die grosse Herausforderung in diesem Gebiet wird die Erschliessung und die faire Umsetzung für das preisgünstige Wohnen sein.

 

Distillerie Räber (Merlischachen)

Auch die Umzonung der Distillerie Räber von der Gewerbezone (G) in eine Wohnzone mit niedriger Ausnützung (W2A) ist etwas in der Kritik. Damit findet eine weitere Zersiedelung (sogenannter Satellit) des Dorfes Merlischachen im vom Bezirk und Kanton propagierten “Siedlungstrenngürtel” statt. Eine Herausforderung bei diesem Gebiet ist die Sicherheit der Erschliessung und Einmündung in die Überlandstrasse (80 km/h) sowie die Kreuzung des Schulweges aller Schüler und Kindergärtler aus dem Sumpf Gebiet. Der schon lange geforderte und sichere Fahrrad- und Schulweg ist leider noch immer nicht in Sichtweite.

 

Restliche Umzonungen in Merlischachen
Alle anderen Gebiete (auf dem Plan markiert) in Merlischachen erhalten eine höhere Ausnützung um verdichtet zu bauen. Diese Gebiete wurden bereits verbaut.

Kommentar:
Alles in allem sind Ein- und Umzonungen immer umstritten und trotzdem notwendig damit ein Dorf/Bezirk moderat wachsen kann. Die grosse Nachfrage nach Eigentum im Bezirk Küssnacht kann damit entschärft werden. Mit der Zonenplanrevision kann der Wohnraum im Bezirk Küssnacht – vor allem für Einheimische – bezahlbar bleiben. Speziell mit preisgünstigem Wohnungsbau – welcher in Merlischachen noch nicht vorhanden ist – kann das Dorfleben erhalten bleiben. Ein grosser Teil der Umzonung beinhaltet zudem das verdichtete Bauen im Dorf selber, auch dies ist zu begrüssen und muss gefördert werden.
Wird die Initiative abgelehnt, profitieren vor allem die Gegner welche noch nicht verbautes Bauland horten oder ihre Liegenschaften bereits realisiert haben.
 Insbesondere Mitglieder der SP lassen sich von teuren Residenz-Besitzern rein zum Schutz der Wertsteigerung ihrer exlusiven Ferien-Villen verleiten und teils manipulieren. Würde die Initiative abgelehnt, fördert dies wiederum den Wert der Ferienresidenzen für ganz Wenige welche praktisch sowieso nur ein paar Tage im Jahr in Merlischachen wohnen.

Ein JA ist für Alle gut, ein NEIN für ganz Wenige lukrativ. 

 

 

 

Was ist Ihre Meinung?

Diskutieren Sie mit und hinterlassen Sie einen Kommentar. Kennen Sie noch weitere Pro und Kontras?

 

Weitere Informationen zur bevorstehenden Umzonung

kuessnacht_zonenplan-flyer-ja