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Seepolizei entfernt das beliebte «Pföschtli» vor Merlischachen

Das bei vielen Schwimmerinnen und Schwimmern bekannte «Pföschtli» vor der Merlischacher Badi wurde von der Seepolizei entfernt. Der Holzpfosten diente seit Jahren als beliebtes Zwischenziel beim Schwimmen im See. Nun wird nach einer möglichen Alternative gesucht.

Das sogenannte «Pföschtli», ein Holzpfosten rund 150 Meter vom Seeufer entfernt, gehörte für viele Merlischacherinnen und Merlischacher seit Jahren zum Baden im Vierwaldstättersee dazu. Besonders für weniger geübte Schwimmerinnen und Schwimmer diente es als gut sichtbarer Orientierungspunkt und Zwischenziel.

Wie der Freie Schweizer berichtet, wurde der Pfosten Anfang September von der Seepolizei entfernt. Die Kantonspolizei Schwyz begründet dies damit, dass der betreffende Pfahl ohne Bewilligung in den Seegrund gesetzt worden sei. Zudem sei er schräg aus dem Wasser geragt und aus Sicherheitsgründen entfernt worden.

Das «Pföschtli» hatte bereits eine längere Geschichte: Nachdem frühere Holzpfosten verwittert waren, hatten Merlischacherinnen und Merlischacher vor einigen Jahren selbst einen neuen Pfosten organisiert und im Seegrund befestigt.

Ganz verschwinden soll die Idee deshalb möglicherweise nicht. Laut dem Bericht wird bereits über eine bewilligte Boje oder eine andere Markierung als Ersatz nachgedacht. Dafür müssten jedoch zunächst die zuständigen kantonalen Stellen einbezogen und die nötigen Bewilligungen geklärt werden.

Quelle: Freier Schweizer, 4. September 2026: «Die Seepolizei entfernte das beliebte ‹Pföschtli›».

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