Pfarrer Fleischmann muss Bezirk Küssnacht per sofort verlassen

Der Küssnachter Kirchenrat und das Bistum Chur mit Bischof Huonder haben dem 47 jährigen und volksnahen Pfarrer Werner Fleischmann von all seinen Aufgaben nach dessen 22 Jahren intensiver und sehr geschätzter Arbeit entbunden. Sie begründen den Entscheid mit dessen Geldproblemen.

Diverse Medien berichteten:

Petition „Wir wollen unseren Pfarrer zurück“

Petition Wir wollen unseren Pfarrer zurück! Werner Fleischmann online unterzeichnen (Dauer 1 Minute)

Medienmitteilungen Pfarrei Küssnacht und Bistum Chur

JA oder NEIN zur Zonenplanrevision Küssnacht am Rigi?

Die kommende Abstimmung vom 9. Juni zur Zonenplanrevision im Bezirk Küssnacht wird stark diskutiert und mit viel Polemik vor allem in Merlischachen geführt. Hier die Fakten:

zoneplanMerlischachen2013

Die neuen Gebiete umfassen in Merlischachen nur die Gebiete (1) Räbmatt  und (8) Distillerie Räber. Alle anderen Gebiete sind bereits in der Bauzone und werden „verdichtet“. Das Gebiet „Burg“ (A) ist nicht in dieser Zonenplanrevision vorgesehen.

 

Gebiet Räbmatt (Merlischachen)
Das Gebiet der Räbmatt Merlischachen soll von Landwirtschaftszone (LWZ) hauptsächlich in W2B (Wohnzone mit mittlerer Ausnützung) umgezont werden. Dieses Gebiet befindet sich oberhalb der Bahnlinie und wäre der Anfang für die Besiedelung oberhalb der symbolischen Dorfgrenze. Die grosse Herausforderung in diesem Gebiet wird die Erschliessung und die faire Umsetzung für das preisgünstige Wohnen sein.

 

Distillerie Räber (Merlischachen)

Auch die Umzonung der Distillerie Räber von der Gewerbezone (G) in eine Wohnzone mit niedriger Ausnützung (W2A) ist etwas in der Kritik. Damit findet eine weitere Zersiedelung (sogenannter Satellit) des Dorfes Merlischachen im vom Bezirk und Kanton propagierten „Siedlungstrenngürtel“ statt. Eine Herausforderung bei diesem Gebiet ist die Sicherheit der Erschliessung und Einmündung in die Überlandstrasse (80 km/h) sowie die Kreuzung des Schulweges aller Schüler und Kindergärtler aus dem Sumpf Gebiet. Der schon lange geforderte und sichere Fahrrad- und Schulweg ist leider noch immer nicht in Sichtweite.

 

Restliche Umzonungen in Merlischachen
Alle anderen Gebiete (auf dem Plan markiert) in Merlischachen erhalten eine höhere Ausnützung um verdichtet zu bauen. Diese Gebiete wurden bereits verbaut.

Kommentar:
Alles in allem sind Ein- und Umzonungen immer umstritten und trotzdem notwendig damit ein Dorf/Bezirk moderat wachsen kann. Die grosse Nachfrage nach Eigentum im Bezirk Küssnacht kann damit entschärft werden. Mit der Zonenplanrevision kann der Wohnraum im Bezirk Küssnacht – vor allem für Einheimische – bezahlbar bleiben. Speziell mit preisgünstigem Wohnungsbau – welcher in Merlischachen noch nicht vorhanden ist – kann das Dorfleben erhalten bleiben. Ein grosser Teil der Umzonung beinhaltet zudem das verdichtete Bauen im Dorf selber, auch dies ist zu begrüssen und muss gefördert werden.
Wird die Initiative abgelehnt, profitieren vor allem die Gegner welche noch nicht verbautes Bauland horten oder ihre Liegenschaften bereits realisiert haben.
 Insbesondere Mitglieder der SP lassen sich von teuren Residenz-Besitzern rein zum Schutz der Wertsteigerung ihrer exlusiven Ferien-Villen verleiten und teils manipulieren. Würde die Initiative abgelehnt, fördert dies wiederum den Wert der Ferienresidenzen für ganz Wenige welche praktisch sowieso nur ein paar Tage im Jahr in Merlischachen wohnen.

Ein JA ist für Alle gut, ein NEIN für ganz Wenige lukrativ. 

 

 

 

Was ist Ihre Meinung?

Diskutieren Sie mit und hinterlassen Sie einen Kommentar. Kennen Sie noch weitere Pro und Kontras?

 

Weitere Informationen zur bevorstehenden Umzonung

kuessnacht_zonenplan-flyer-ja