Petition und Konzept „Tempo 30“ für eine sichere Strasse in Merlischachen

Petition für eine sichere Strasse in Merlischachen an den Bezirksrat Küssnacht und das Tiefbauamt des Kantons Schwyz

Die aktuelle Verkehrssituation an der Luzernerstrasse ist für die Kinder auf dem Weg zur Schule äusserst problematisch. Gefährliche Situationen am Fussgängerstreifen in Merlischachen sind Alltag. Im Zentrum bestehen verschiedene kritische Strassenquerungen, sowie eine insgesamt unübersichtliche und damit gefährliche Verkehrssituation. Diese Situation verletzt das in der Bundesverfassung verbriefte Recht auf einen sicheren Schulweg.

Tempo 30 wäre das schnellste, günstigste und effektivste Mittel um die  Verkehrssicherheit zu erhöhen. Wir fordern deshalb versuchsweise die sofortige Einführung von Tempo 30 auf der Luzernerstrasse. Bis zur Umsetzung des Verkehrsversuchs „Tempo 30“ fordern wir zusätzlich sofortige bessere Signalisierung der Luzernerstrasse (z.B. Plakat in beiden Fahrtrichtungen, Geschwindigkeitswarner etc.)

Machen auch Sie mit und füllen Sie die folgende Petition aus um die Schulwegsicherheit möglichst bald und nicht erst in einigen Jahren zu realisieren:

Ausgefüllte Bögen können digital an petition@merlischachen.com gesendet oder an die erwähnten Personen abgegeben werden.

 

Geprüfter Konzeptvorschlag „Tempo 30“

Die oben genannte Petition bezieht sich auf den Konzeptvorschlag „Tempo 30“ und dem vom Verkehrsingenieurbüro „AKP“ erstellten Gutachten. Mit dem Gutachten des Büros wird aufgezeigt, welchen Einfluss Tempo 30 auf die Verkehrssicherheit hat. So wird die Temporeduktion als machbar, zweckmässig und gar notwendig beurteilt.
Der Bezirksrat nahm das vom Verkehrsingenieurbüro AKP erstellte Gutachten für eine Tempo-30-Zone in Merlischachen zur Kenntnis und bat das Tiefbauamt um Prüfung und Stellungnahme zu den Empfehlungen sowie für einen zeitlich begrenzten Versuchsbetrieb für eine Tempo-30-Zone im Dorfkern Merlischachen.

Konzeptvorschlag „Tempo 30“ von Merlischacher Architektin und Raumplanerin Jimena Peña Broischer

 

Dieser Konzeptvorschlag hat die Absicht, die Kernzone einen noch besseren Dorf-Charakter zu geben. Bestehende Fussgängerstreifen (Bahnhofstrasse, Dorfladen/Schulhaus und Rebmattweg sollen nicht entfernt werden.

Im Namen des OK:
Claudia Baumann, Brigitte Volante, Evelin Bermudez, Yelitza Bättig, Soraya Vonwyl, Jimena Peña Broischer, Walter Seeholzer

 

Update: 30.11.2018

Fussgängerstreifen sollen bleiben

Die Fussgänger sollen aufgrund des tiefen Geschwindigkeitsniveaus die Strasse da überqueren, wo sie sich am sichersten fühlen und wo die Sichtverhältnisse am besten sind. Sie sind damit auch nicht gezwungen, allfällige Umwege in Kauf zu nehmen, da die Benützung eines Fussgängerstreifens Pflicht ist, wenn dieser weniger als 50 Meter entfernt ist.

 

Online Petition

Unter folgendem Link kann auch die Petition online unterzeichnet werden:

 

 

Mädchen auf Kantonsstrasse vor Schulhaus angefahren

Was viele in Merlischachen befürchtet haben, ist am Freitag (10.11.2018) passiert. Ein siebenjähriges Mädchen wurde auf der Luzernerstrasse auf dem Fussgängerstreifen angefahren. Seit Jahren kämpfen Eltern für mehr Verkehrssicherheit, bisher vergebens.

von Geri Holdener – Bote der Urschweiz

Gefährliches Überholmanöver im 2017

Rettungsdienst und Polizei rückten am Freitagnachmittag nach 15.30 Uhr zur Luzernerstrasse in Merlischachen aus. Auf dem Zebrastreifen vor dem Schulhaus war eine Siebenjährige von einem Auto angefahren worden. «Das Mädchen wurde beim leichten Aufprall zu Boden geworfen», so Polizei-Pikettoffizier Armin Ulrich. Aber es hat sich glücklicherweise nicht verletzt und musste nicht hospitalisiert werden.

Der Fussgängerübergang in Merlischachen wird durch Lotsen betreut. Am Freitag nach Schulschluss lief der Lotsendienst bis etwa 15.15 Uhr. Das Mädchen wollte kurz darauf nochmals zurück aufs Schulareal und überquerte die Strasse von der Seite Dorfladen aus, diesmal ohne Aufsicht.

Glück im Unglück, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Aber der Vorfall feuert die Diskussion um die Sicherheit neu an. Seit rund zehn Jahren kämpfen Eltern und Anwohner für mehr Verkehrssicherheit auf der stark befahrenen Luzernerstrasse, insbesondere vor dem Merlischacher Schulhaus. Sie klopften wiederholt bei Bezirk und Kanton an, wo niemand so recht zuständig sein mag.

Die Eltern haben bauliche Massnahmen wie ein Blinklicht oder eine Mittelinsel vorgeschlagen. Eine schützende Mittelinsel wäre am Freitag Gold wert gewesen. Ein erstes Auto von Küssnacht her bremste ab, die Siebenjährige überquerte den Fussgängerstreifen und kollidierte auf der anderen Strassenseite mit einem Auto aus Richtung Meggen.

Auch eine Tempo-30-Zone hat die Arbeitsgruppe «Sichere Strasse Merlischachen» angeregt. «Bis heute wurden wir immer vertröstet», sagt der Merlischacher Philipp Räber enttäuscht. Für ihn ist das unverständlich. Räber verweist etwa auf die Fussgängerübergänge im benachbarten Meggen, wo Mittelinseln Standard sind.

Immer wieder brenzlige Situationen

Die erwachsenen Lotsen, die zur Schulzeit den Fussgängerstreifen vor dem Merlischacher Schulhaus bewachen, sind sich haarige Situationen gewöhnt. Bis jetzt hatte man immer Glück. So auch letztes Jahr, als ein Auto vor dem Zebrastreifen stoppte und ein nachfolgender Wagen zum Überholen ansetzte. Eine Mutter hat die Szene zufällig fotografiert. 2015 wäre ein Kind beinahe von einem Lastwagen erfasst worden.

Quelle: https://www.bote.ch/nachrichten/schwyz/
schwyz_bdu/eltern-mit-geduld-am-ende-schuelerin-auf-fussgaengerstreifen-angefahren;art146989,1138079

Stau an Meggerstutz Baustelle zwischen Merlischachen und Meggen wegen Lichtsignal

red. Heute Montag um 18 Uhr rollte der Verkehr zwischen Meggen und Merlischachen an der Meggerstutz Baustelle auf beiden Seiten für rund eine Stunde gar nicht mehr. Der Grund war nicht etwa ein Unfall, sondern zum wiederholten Mal eine falsch und unlogisch eingestellte Baustellen Ampel der Baufirma Marti. 

Stau in Merlischachen Meggen Baustelle

Stau mit Pattsituation an der Baustelle „Meggerstutz“ zwischen Merlischachen und Meggen

An der Baustelle „Sanierung Hauptstrasse Meggen – Merlischachen“ hat es heute Montag 18 Uhr für rund eine Stunde einen aussergewöhnlichen Stau gegeben. Der Grund war eine zu kurz eingestellte Grünphase der Baufirma Marti und ihrer Baustellen Ampel. Durch diese zu kurze Grünphase konnten nur jeweils knapp sechs Fahrzeuge die Baustelle passieren währenddessen von hinten jeweils mehr als doppelt so viele aufgeschlossen haben. Die Kolonne vor dieser Ampel staute sich somit länger als der vorhandene Platz und nach einer gewissen Zeit in die zweite Ampel derselben Baustelle rein. Der Verkehr verkeilte sich somit vollends und so gab es für rund 30 Minuten kein vor und zurück mehr.

Zwei Freiwillige regelten den Verkehr
Dank zweier heraneilender Freiwilligen – welche den Verkehr regelten und das Rätsel lösten – konnte die Situation verbessert und der Stau aufgelöst werden.

 

Ampeln sorgen bereits länger und regelmässig für unnötigen Stau

Allgemein ist die Baustelle nun seit mehr als einem Jahr mit regelmässig drei Ampeln nur eingeschränkt befahrbar. Die Grünphasen der ganzen Baustelle von der Baufirma Marti ist mit allen drei Lichtsignalen leider überhaupt nicht abgestimmt. Zu einer solchen misslichen Situation wie heute ist es aber bis jetzt zum Glück noch nie gekommen. Mit wenig Aufwand und etwas Logik könnte der Verkehrsfluss massiv optimiert werden. Ob die Lichtsignale noch für die letzte Bauphase bis ende Jahr noch richtig eingestellt wird, darf bezweifelt werden.